UPs AND DOWNs AND…UPs?

8 Jul

Ich sag Euch, Hunde-Vermitteln kann sich zum Fulltime-Job auswachsen und wenn man mich dafür fulltime bezahlen würde, wäre das durchaus etwas in Richtung Traumjob für mich.  Telefonate führen, Emails beantworten, die Facebook und die WordPress Seite auf dem Laufenden halten, dann noch die Besuche von Interessenten, oder Fahrten zu den Interessenten, und natürlich die Versorgung der Hunde, Tierarztbesuche UND PUTZEN.

8 Stunden sind da schnell voll. Allerdings mit 7-Tage-Woche.

Leider bezahlt mich niemand. ICH ZAHLE. Wenn ich mal eine Schutzgebühr in den Händen halte und ehrlich ehrfürchtig über das Geld staune (tatsächlich…es kommt auch mal was zurück!), dann dauert dieses Staunen 30 Sekunden und dann fällt mir die offene Tierarztrechnung ein. Oder die 500 Euro Minus, die ich für die Hunde von meinem Konto nehmen mußte (um z.B. den Transport zu bezahlen).

Trotzdem oute ich mich als jemand, der auch mal Hunde ohne Schutzgebühr abgibt , und zwar dann, wenn mein Herz sich dafür entscheidet und weiß, dass die Entscheidung die Richtige ist. Ich möchte, dass Mensch die von mir vermittelten Hunde wertschätzt und deshalb sollte auch die verlangte schutzgebühr erstmal selbstverständlich sein. Und für 90 % ist sie selbstverständlich.

10 % wertschätzen total und haben trotzdem nicht immer 150 Euro. wenn sie halt die Richtigen sind…dann zahl ich halt Transport und Impfung und und und… und jammere nicht. Ich möchte wundervolle Hunde an die selben wundervollen Menschen vermitteln und Beide glücklich machen. Eine Frage des Geldes darf das nicht sein.

Gerade mußte ich wieder einen Hund zurücknehmen. Trotz bezahlter Schutzgebühr. Goldie hat die neuen Menschen nicht haben wollen und das mehr als deutlich gezeigt. Sie will nur mich und ich muss mich dem wohl beugen. Etwas zähneknirschend zwar, aber…manchmal ist da so ein Hund, der will nicht wieder gehen.

Heute habe ich Interessenten für zwei Hunde da, Beide gefallen mir sehr und wären durchaus für genau diese beiden Hunde prima geeignet. Aber gut Ding braucht Weile. In dem einen Fall (Fips) wird nun noch in beiderseitigem Einvernehmen drüber geschlafen, der andere Besuch(Mathilda)  ist noch voll im Gange ( = Spaziergang) und ich bin gespannt, was die Interessenten erzählen werden, wenn sie zurückkommen.

Hundevermitteln ist wunderschön und oft auch total schrecklich. An manchen Tagen läßt es mich in Euphorie baden, an anderen Tagen in Depression versinken. Ich glaube man muss in sich selber sehr gefestigt sein und Mensch und Tier sehr lieben ( ja, man muss insbesondere die Menschen sehr  lieben, finde ich), um diesen “Job” so zu machen, dass er befriedigend und energiebringend bleibt.

Wenn der Frustpegel steigt, und die Euphorie sinkt, dann sollte man ans Aufhören denken.  Finde ich.

In diesem Sinne:

Haltet meine Euphorie bitte aufrecht!

Advertisements

REGENTAGE

4 Jul

Es regnet. Seit einer gefühlten Ewigkeit.

Regen passt zu meiner Stimmung, denn ich gehe heute mit Goldie ein nettes, älteres Ehepaar besuchen, das sie gern adoptieren würde. Was mir daran ein regnerisches Gefühl macht?

Nun ja, Goldie. Goldie, die mir folgt wie ein Schatten, mich mit ihren Rehaugen anhimmelt. Goldie, die Morgens im Bett in meinem Arm liegt, mir Köpfchen gibt wie eine Katze, jedesmal, wenn ich sie berühre, schnurren würde, wenn sie es nur könnte.

Goldie hat sich ganz tief in mein Herz geschlichen, in Null-Komma-Nix. Und das auch noch Chihuahua-like und das bedeutet, andere Menschen sind ihr ziemlich schnuppe. Sie will nur mich.

Goldie sieht keinen Sinn darin umzuziehen und obwohl ich sie eher als Einzelhund inseriert habe (da sie ja nur MICH, den Menschen, braucht), kommt sie inzwischen auch prima mit den Hunden klar und könnte gut im Rudel bleiben.

Und ich? Ich will sie nicht weggeben. Wenn ich da heute hingehe, dann aus Vernunft. Und Vernunft ist nicht so meins. Vernunft, weil jeder freie Platz mir wieder Luft für Notfälle gibt, gerade jetzt, wo ich zwei Hunde mehr als eigentlich von mir gewünscht da habe.

Mathilda und Fips könnte ich in das RICHTIGE Zuhause ziehen lassen, vielleicht schon Morgen, mit echter Freude im Herzen. Weil sie hier nicht unbedingt am richtigen Platz sind, noch etwas mehr erleben möchten.

Aber niemand meldet sich für die schwarzen Perlen.

Für Goldie gab es etliche Anfragen. Meine Goldie.

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich mit ihr da heute hinfahren sollte…ich könnte für das nette Ehepaar ja auch nach einem anderen Hund suchen…

VON LÖWEN UND COLLIES

2 Jul

Nachdem es nach meiner gestrigen Veröffentlichung des Posts auf Facebook mal wieder dumme Kommentare gab (warum hast Du Hunde, wenn Du die nicht mal erzogen kriegst etc), möchte ich nur sagen:

1. Bitte nächstes mal richtig lesen

und

2. Ich lege keinen Wert auf irgendwelche dummen Kommentare und werde sie umgehend löschen.

Wer den Blog doof findet, liest ihn einfach nicht. Ganz einfach. Spart Zeit und Nerven auf beiden Seiten.

Anyway

heute wird (hoffentlich) unser Collie Summer abgeholt und ich bin jetzt schon neidisch auf ihre neue Familie, die sie nun genießen darf! Aber ich bin auch froh , dass ich für Summer einen so tollen Platz gefunden habe, denn ich kann ihr hier nicht das Leben bieten, das sie verdient.

Und außerdem bin ich rappelvoll und muss jetzt Hunde vermitteln. Was ich sehr gern tue. Denn es geht ja nicht darum, die Anzahl der eigenen Hunde ständig zu erhöhen, es geht mir darum in Einzelfällen zu helfen und Hunde, die ein Zuhause brauchen an Menschen zu vermitteln, die genau diesen Hund brauchen.  Dabei ist es mir völlig egal, wo in der Welt der Hund geboren ist oder leben mußte, wichtig ist mir, wo er den Rest seines Lebens hundgerecht und geliebt leben wird.

Mir ist auch egal ob der Hund jung oder alt, gesund, behindert oder krank ist. Ich hab in letzter Zeit öfter mal gehört, ich solle doch die gesunden, fröhlichen Hunde retten, nicht die behinderten, oder gar die aggressiven. Wo es soviele junge, gesunde und nette Hunde gibt, die auf ein Zuhause warten. Warum den gelähmten Hund aus Serbien hierher holen? Oder: Warum überhaupt Hunden aus Serbien(Rumänien, Ungarn, Spanien…) holen? Wo es in Deutschland doch soviele junge, gesunde, nette Hunde gibt.

Antwort: WARUM NICHT?

Ich bin immun gegen all diese Diskussionen. Ich helfe, wo ich helfen will. Ich bin kein politischer Mensch, ich bin nicht mal Vegetarier und ich nenne mich auch nicht Tierschützer. Ich bin ich. Und ich tue, was ich tun muss.

Ich mache übrigens auch nicht vor Menschen halt. Ich liebe nicht die Tiere, weil ich von den Menschen enttäuscht wurde. Im Gegenteil. Ich liebe Menschen und ich werde nie aufgeben, für sie zu kämpfen.

Und heute habe ich übrigens von einem Löwen gehört, der Hilfe braucht. Irgendwo auf der Welt. Ein Löwe in Gefangenschaft, von Menschen aufgezogen. Er hat mich heute Morgen so sehr berührt, von ihm zu hören, und vielleicht kann ich irgendwas für ihn tun. Eigentlich hat mich die Mensch-Tier-Beziehung dieser besonderen Geschichte unendlich berührt, denn ich finde, darum geht es. Trotzdem werde ich werde seine Geschichte nicht auf Facebook teilen, denn ich bin fast sicher, dass dann alle  “Tierschützer” wieder auf mich einprügeln würden. Spart Euch also die verschwendete Energie. Entsprechende Posts werden sowieso gelöscht (siehe oben).

Vielleicht werde ich seine Geschichte hier in meinem Blog posten. Irgendwann. Mal sehen.

LEBEN MIT RUDEL

1 Jul

Ich habe gerade überlegt, was ich schreiben soll. Ich bin nicht besonders gut drauf, das hat mehrere Gründe und ist auch keiner besonderen Erwähnung wert, denn jeder hat mal gute, mal schlechte Tage.

Zur schlechten Laune trägt aber sicher bei, dass ich heute Vormittag nicht da war und mir zugetragen wurde, dass meine Abwesenheit im Hunderudel wieder mal zu einiger Aufregung geführt hat. Ist der Rudelchef weg, tanzen halt die Hunde auf den Tischen…

Dabei wäre alles so einfach. Würde jeder Mensch die Regeln einhalten, die in einem Hunderudel (und wohl nicht nur da) zu gelten haben:

Energieabbau zuerst

dann Disziplin und Regeln

DANN ERST ZUWENDUNG

Zuwendung in jeglicher Form NUR, wenn alle relaxt und entspannt sind. UND GENAU DAS scheint vielen Menschen unmöglich. Da wird, weil man die Hunde ja so liebt, geherzt, getobt, Leckerlies gegeben…das Rudel gerät in helle Aufregung, weiß nicht zu wem es zuerst hüpfen soll, wer zuerst das Bällchen wirft, wer zuerst das Leckerchen bereit hält und PENG, aufgeregter Zwerg knurrt nicht minder aufgeregten Riesen an (WEG DA, ICH WILL DEN BALL) und schon stürzt sich Riese auf Zwerg und das Geschrei ist groß.

DER GROßE HAT DEN KLEINEN ATTACKIERT!

DIE KLEINE HAT DIE GANZE ZEIT GEBELLT!

DER ALTE HAT INS WOHNZIMMER GEPIESELT!

UND WARUM DAS ALLES? Weil Mensch einfach nicht begreift, das Hunde Führung brauchen, Bewegung, Disziplin, und erst dann, irgendwann, wenn all das sie ausgelastet hat und sie entspannen können, DANN erst die Zeit für die Zuneigung, das Leckerchen gekommen ist. Menschen verstehen nicht, dass es respektlos ist, von tobenden Hunden angerempelt zu werden und das es an eine Art krankhafte Besessenheit grenzt, wenn Hund drei Stunden lang fiepend vor dem Menschen steht und keine Ruhe gibt, wenn der Ball nicht fliegt. Menschen kapieren nicht, dass es normal ist, wenn im Hunderudel der kreischende, erregte Zwerg von den anderen Hunden attackiert wird, denn Hunde reagieren nun mal auf Schwäche und Unausgeglichenheit im Rudel und wollen Beides sehr wohl abstellen.

Im Gegensatz zum Menschen. Der ERKENNT diese Schwäche und Unausgeglichenheit nicht mal und findet den lustig rumquietschenden Zwerg niedlich! Und macht weiter mit all der Inkonsequenz, der Regellosigkeit, dem Zuneigungsschauer. Statt durchzuatmen und mit klaren Regeln und deutlicher Grenzsetzung alle Hunde auf ihren Platz zu verweisen, an dem sie die Chance haben zur Ruhe zu kommen und ohne jede Aufregung  ihre sichere Stellung im Rudel zu genießen. Denn Hunde sind Rudeltiere und wollen miteinander friedlich leben, nicht sich ständig aneinander reiben.

Entspannte, ausgeglichene  Hunde zanken sich nicht um das Leckerchen, sie warten geduldig bis sie dran sind. Sie müssen Schwäche nicht attackieren, wenn wir ihnen erlauben ihre Energien anderweitig abzubauen und ansonsten unseren Regeln zu folgen, die ganz klar jede Aggressivität im Rudel verbieten.

Entspannung ist, was uns überhaupt erst genießen lässt, nicht wilde Aktivität, Aufregung, Chaos. Klar ist es mal lustig, eine eine Stunde im Schwimmbad  rumzutoben, mit der Wildwasserbahn zu fahren, oder mit einem schnellen Motorrad durch enge Kurven zu heizen. Aber wollen wir das zwölf Stunden täglich nonstop? Wollen wir jeden Tag zwischen herumkreischenden Kindern im Freibad sein? jeden Tag Motorrad fahren? Oder Wildwasserbahn? Wollen wir wirklich Tag für Tag Action, am Besten noch in einer Gruppe hyperaktiver Menschen?

Okay, manche Menschen wollen das vielleicht, aber Hunde sind keine Menschen.

Hunde brauchen ganz klar Aktivität, Bewegung, um ihre Energie abzubauen und das hat auf dem Spaziergang stattzufinden. Danach geht es nur noch um Entspannung. Balance. Sicherheit. Vertrauen. Dann ist Hund glücklich.

EIGENTLICH IST ALLES SO LEICHT – aber ein ausgeglichenes Hunderudel steht und fällt mit dem Menschen, der es führt.

Und es ist überhaupt nicht leicht, das den Menschen klar zu machen.

Mir reicht es für heute.

 

 

Buchempfehlung:    Cesar Millan “Be the Pack Leader”

ENTTÄUSCHUNGEN

30 Jun

heute ist Fips leider aus einer sehr erfolgversprechenden Vermittlung zurückgekommen. Eigentlich völlig unerwartet, trotz erster Vorwarnungen, irgendwie hofft man ja doch immer bis zum Schluß, das alles klappt und die ausgesuchte Familie doch die Richtige ist.

Fips hatte ein ganz tolles Frauchen plus Hundefreundin gefunden, ganz in unserer Nähe, und ich war SICHER, er hat es jetzt wirklich in SEIN Zuhause geschafft. Das dort auch ein Kätzchen lebte, hielt ich für unwesentlich. Fips ist so ein kleiner, netter, was sollte schon passieren.

ES PASSIERTE. Fips hatte die Katze zum Fressen gern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und leider gab es für das neue Frauchen keine andere Lösung, als ihn wieder zu mir zurückzubringen.

Nun wartet er wieder. Und ist sichtlich frustriert. Gerade er als Dreibeiner war bisher immer unter gegangen und wünscht sich so sehr ein eigenes Frauchen.

Ich weiß es gibt immer Gründe, eine Adoption rückgängig zu machen. Niemand steckt 100 % in Mensch oder Hund drin, manchmal passt es oft trotz langer Vorgespräche einfach nicht, oder aber, wie in Fips Fall, eine unerwartete Abneigung gegen Katzen/Kinder etc tritt auf, die man vorher wirklich nicht absehen konnte. Ich bin nicht dafür, einen Hund auf Teufel komm raus zu behalten, denn das bedeutet oft Stress und ganz viel negative Energie für Mensch und Hund und das ist auf Dauer für beide Seiten nicht gesund. Natürlich sage ich meinen Adoptivfamilien immer, das der Hund, wenn er denn wieder weg muss, immer zu mir zurück gebracht werden sollte bzw nur in Absprache mit mir weiter vermittelt werden darf –  ABER in letzter Zeit hab ich bei diesem Satz auch ein flaues Gefühl im Magen.

ich meine damit: Der Hund soll nicht im Nirwana verschwinden, nicht von Hand zu Hand wandern oder gar im hiesigen Tierheim landen. Dann bitte zurück zu mir, damit ich wenigstens Einfluß behalte, wo die mir anvertrauten Hunde bleiben.

ich fürchte aber, heutzutage verstehen viele Hundeinteressenten das etwas anders: Ach, wenn es nicht so klappt, wie ich mir das denke, dann geht der Hund halt zurück, da hat er es ja gut und ich brauch mir keine Sorgen machen.

Hat man früher Hunde leichtfertig bei Problemen zurückgegeben? Werden Rassehunde leichtfertig bei Nichtgefallen zurückgegeben? NEIN. Denn da gibt es die Hemmschwelle des schlechten Gewissens, denn es kann ja ewig dauern, bis man ein anderes Plätzchen findet, und der Gedanke ans Tierheim ist so schrecklich, da überlegt man sich das Weggeben lieber hundert Mal. Und auch dem Züchter gibt man sicher nicht so schnell den stolz erworbenen Rassehund zurück…was für eine Blamage wäre das…

Ich weiß nicht, mir macht dieses Jederzeit-Rückgabe-Recht im Tierschutz Probleme. Auch wenn es natürlich im Sinne des Hundes ist. Aber es zeugt so sehr von der Wegwerf-Mentalität unserer Gesellschaft und ich finde es schwierig, hier den richtigen Weg zu finden.

VERMITTLUNG

29 Jun

Neuer Tag, neues Glück. Ferien in Berlin, meine Hauptarbeitszeit, das heißt es wird jetzt etwas stressig bei mir werden. Außerdem ist z.Zt. jeder Vermittlungsplatz bei mir belegt und ich MUSS jetzt vermitteln und erstmal alle neuen Anfragen für in Not geratene Hunde ablehnen.

Vermitteln – das kann ja nicht so schwer sein. Naja…

Vermitteln bedeutet erstmal jede Menge Schreibkram UND kostet durchaus auch etwas. Nämlich ca 50 Euro für jede wenigstens etwas hervorgehobene Anzeige in Zeitung und Internet. Null-Acht-Fünfzehn Anzeigen wie “Mischling, 3 Jahre, lieb, kastriert, geimpft” bringen erfahrungsgemäß keinerlei oder die völlig falsche Resonanz – ” Du haben Hund?`Ich geben 50 Euro, das genug, ich kommen gleich, wo du wohnst…”

Da ich gern für jeden Hund einzeln inseriere, sind das dann mal eben 150 Euro bei drei Vermittlungshunden. GGf. zweimal oder dreimal, wenn die ersten Anzeigen nichts fruchten. Ich schreibe über die Hunde auf Facebook (Hunderettung Weltweit) und natürlich hier in meinem Blog, den ich widerrum überall teile (Facebook, ggf. auch Link in den Anzeigen).

Vermitteln bedeutet den richtigen Menschen für den richtigen Hund zu finden, aber natürlich muss dieser Mensch erstmal mich finden. Es gibt immer einige Anfragen, aber manche sind wirklich so unseriös (siehe oben, dann kommt so einer Anruf auch gern um 23 Uhr 30). Es gibt viele Anrufe von netten Menschen, die dann sogar mit mir einen Besuchstermin vereinbaren, aber nie kommen.  Es gibt auch Interessenten, die Feuer und Flamme für einen Hund sind, ihn schließlich mitnehmen und kurz darauf wiederbringen, weil er ja gar nicht stubenrein ist (hab ich vorher lang und breit erklärt) oder nicht alleine bleibt (ich dachte er muss in der ersten Zeit gar nicht alleine bleiben???)

Vermittlung bedeutet Herzschmerz, wenn ein Hund lange hier war und echte Freude, wenn er endlich seinen Menschen gefunden hat.

Vermittlung ist anstrengend, zeitaufwendig, nervenaufreibend und bei Erfolg die schönste Sache der Welt!

Bei Mißerfolg ist eine Vermittlung so frustrierend, dass man sich jedesmal wieder überlegt, ob man es nicht besser sein lassen sollte.

Vermittlung bringt NIEMALS irgendeinen Verdienst in finanzieller Hinsicht, denn meine Schutzgebühren decken niemals die Unkosten, die ich für den jeweiligen Hund hatte. Und trotzdem muss ich mich immer wieder dafür rechtfertigen, dass ich eine kleine Beteiligung an den Hundekosten von den jeweiligen Interessenten gern zurückerstattet hätte…

Vermittlung bedeutet den Menschen zu erklären, dass es nichts umsonst gibt, weil in unserer Gesellschaft umsonst = wertlos bedeutet und ich vermittele keine wertlosen Gegenstände. Ich vermittele Hunde.

Und die sind unsagbar wertvoll.

Willkommen

28 Jun

Hallo und Willkommen auf meiner Seite Hunderettung Weltweit/ Worldwide Dog Rescue

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Hunden in Not zu helfen, ganz egal wo sie leben, woher sie kommen, ob Rassehund oder Mischling. Jeder Hund verdient Menschen die ihn verstehen, und von jedem Hund können wir Menschen lernen. Ich möchte nicht nur familienlosen Hunden in ein neues Zuhause vermitteln, ich bin auch daran interessiert, die Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu verbessern, um damit die wundervolle Mensch-Hund-Beziehung grundlegend zu verändern und so Probleme im Zusammenleben zu vermeiden.

Jeder Hund findet seinen Menschen, jeder Mensch seinen Hund, aber manchmal suchen wir am völlig falschen Ende. Ich helfe Ihnen gern, den RICHTIGEN Hund zu finden und oft fängt die Suche genau da an: Sich zu verdeutlichen, welcher Hund überhaupt der RICHTIGE sein kann.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie einen bestimmten Hund für ihre bestimmte Lebenssituation suchen, und werfen Sie unbedingt mal einen Blick auf meine Vermittlungshunde. Ich bin in der Vermittlung immer ehrlich und sehr bemüht, sie mit dem Hund zusammen zu bringen, der zu Ihnen passt.

Anfragen zu den Hunden bitte telefonisch

Silke Peraita  Tel. 030/53697776    bitte zwischen 8-10 Uhr oder 16-18 Uhr

Samstags ist bei uns Adoptionstag, da können Interessenten auf einen Kaffee vorbeischauen und die zu vermittelnden Hunde kennenlernen! Voranmeldungen erbeten!